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Meister Reineke, so wie er in Fabeln oft genannt wird, ist ein listig schlauer Geselle.
Durch sein sehr anpassungsf
ähiges Verhalten, schaffte er es immer wieder,widrige Lebensbedingungen zu meistern und diese f
ür sich zu nutzen.Obwohl sich die Rotr
öcke am liebsten in einsamen Wäldern und Gebüschen aufhalten,findet man sie immer
öfter als Kulturfolger auch in der Nähe von Menschen.Selbst in Gro
ßstädten sind sie anzutreffen, wo sie als "Reste- undM
üllverwerter" ihr Leben bestreiten.

Bild vom "heimischen Fuchs"
üchse wurden und werden als Tollwutüberträger verurteilt. Ein schlechter Ruf
mit Konsequenzen, denn damit begann der Kampf gegen seines Gleichen.
Um die Verbreitung dieser t
ödlichen Krankheit einzudämmen,wurde massiv Jagd auf F
üchse gemacht. Füchse wurdenerschossen, vergiftet oder gar vergast. Trotz
dieser grausamen Vorgehensweise konnten
keine Erfolge bei der Eind
ämmungdes Virus gemacht werden.
Ganz im Gegenteil, wurde ein Revier frei, kamen gleich die n
ächsten Rotröckeaus
östlichen Gebieten und schleppten vermehrt Tollwut ein. Noch heutegilt der Fuchs als Haupt
überträger, doch man ist schlauer geworden.Statt ihn zu bek
ämpfen, wird heute mit Impfködern gearbeitet.Eine geniale Idee, denn die im Fr
ühjahr und Herbst mitImpfstoff pr
äparierten und im Wald ausgelegtenK
öder werden gern von Meister Reinekeund dessen Welpen verspeist.
Der Impfk
öder ist für den Fuchs als auch für andere Tiere ungefährlich,allerdings entwickelt nur der Rotpelz den ausreichenden Impfschutz.
Auch frei herumlaufende Haustiere sollten, um eine Ansteckung
zu vermeiden, tier
ärztlich geimpft werden. Der Erfolg läßtsich sehen. So ist die Tollwut fast ausgerottet und neue
Infektionen eher eine Ausnahme. Auch die Fuchsdichte
ist trotz tollwutbedingter Bek
ämpfung stetig gewachsen.

Lebensraum vom heimischen Fuchs
Eine weitere u. a. vom Reineke
übertragene Krankheit ist der Fuchsbandwurm.Der Fuchs, welcher als Endwirt den geschlechtsreifen Bandwurm in seinem
Darm beherbergt, scheidet dessen Eier durch seinen Kot aus. Kleine
Nagetiere nehmen diese winzigen Eier mit Pflanzennahrung
wieder zu sich und werden zum infizierten Zwischenwirt.
Diese wiederum stehen auf den Speiseplan des
Rotpelzes und so geht der Kreislauf weiter.
Der Mensch ebenfalls ein Zwischenwirt kann diese Bandwurmeier
über seinenMund aufnehmen. Damit sich die Eier weiterentwickeln k
önnen, befallensie menschliche Organe, wie z. B. Leber und Lunge. Bei der
Entwicklung der Finnen entsteht ein Gebilde von
Schl
äuchen, die weitgehend zur Zerstörungdieser Organe f
ühren kann und kaumHeilungschancen besitzt.
Deshalb ist es sehr wichtig, die in Bodenn
ähe gewachsenen Beeren und Pilzeimmer abzuwaschen bzw. abzukochen. Auch frei laufende Haustiere
sollten regelm
äßig entwurmt werden, damit ein Befall mitdiesen Parasiten gehemmt und die Verbreitung
der Eier gestoppt wird.

Bild vom heimischen Rotfuchs
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