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Bild vom "heimischen Fuchs"
Der Rotfuchs geh
ört zu den größten, noch frei lebenden Raubtieren unserer Region.Er erreicht eine K
örperlänge - gemessen vom Kopf bis hin zum Schwanz -von bis zu 1,30 m. Seine Schulterh
öhe beträgt ca. 0,40 m undsein Gewicht liegt bei 6 - 10 kg.
Da seine nat
ürlichen Feinde wie Wolf, Adler und Uhu in unseren Breitenweitestgehend ausgerottet sind, stellt nur noch der Mensch eine
Bedrohung f
ür ihn dar. Eine der Haupttodesursachen ist derStra
ßenverkehr. Neben Rotwild und Hasen sind immerh
äufiger auch Füchse, vor allem die unerfahrenen,abwandernden Jungtiere, Opfer
des Stra
ßenverkehrs.
Der Lebensraum dieser hundeartigen Raubtiere erstreckt sich von Europa
überNord- und Zentralasien nach Nordamerika. Selbst in Australien sind sie
zu Hause. Einwanderer hatten im Laufe der letzten Jahrhunderte
einheimische Tierarten wie z.B. Kaninchen, Katze und Fuchs
eingeschifft und unwissentlich einen gro
ßen ökologischenSchaden verursacht. Das sensible,
über Millionenvon Jahren gewachsene Lebenssystem
Australiens geriet aus den Fugen.
Auch im "Hohen Norden" ist ein Verwandter unseres Rotfuchses zu finden -
der Polarfuchs. Er hat eine erstaunliche Lebensweise entwickelt und
kann bei Temperaturen von minus 40 Grad
überleben. So läßtsich dieser im Winter schneewei
ße Geselle einschneienoder vergr
äbt sich selbst.

Bild vom "Polarfuchs"
Mit seinem sehr dicken Fell und der ihn umgebenden Schneewand
ist er gut isoliert und vor der K
älte geschützt. Im Gegensatzdazu lebt der W
üstenfuchs (Fennek) in den Randgebietender Sahara. Die hei
ße Tageszeit verbringen diese Tiereh
äufig unter der Erde und sind fast nur nachtaktiv.

Lebensraum vom "Wüstenfuchs"

"heimisches Revier vom Rot-Fuchs"
So lange gen
ügend Platz vorhanden ist, sind Rotpelze ihrem "Revier" sehr treuund leben in Verb
änden von bis zu 10 Tieren friedlich nebeneinander.Wird es eng, kann es besonders in der Paarungszeit im Januar
und Februar, der so genannten Ranz, zu K
ämpfen unterden M
ännchen kommen, die oftmals mit Verletzungenenden. Nach der "Hochzeit", die sehr ger
äuschvollvollzogen wird, beginnt f
ür die Fähe (Füchsin)eine reichlich siebenw
öchige Tragzeit.In ihrem Fuchsbau bringt sie dann bis zu sechs nackte und blinde Welpen
auf die Welt. Diese wiegen jeweils nicht mehr als 100 Gramm.
Nach ca. 14 Tagen
öffnen die Jungtiere ihre Augen undwerden bis zu 6 Wochen ges
äugt. Danach bringtdie F
üchsin ihre Beute vorverdaut in denFuchsbau, um diese herauszuw
ürgen,und die Kleinen damit zu f
üttern.Mit ca. 4 Monaten werden die Jungtiere an die Jagd herangef
ührt,damit sie mit ca. einem Jahr, bevor das Muttertier erneut
einen Wurf zur Welt bringt, das Revier verlassen
um ein eigenes suchen. Ein Unterfangen,
welches manchmal auf der Stra
ßeunter einem Auto endet.

Foto vom heimischen "Rotfuchs"
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